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Mittwoch, den 25. September 2013 um 14:37 Uhr

Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen

 

 

vom 24. September 2013

 

 

 

Nachrichten-Telegramm:

  • DJV stellt Eckpunkte zur Fangjagd vor / AIHTS Zertifizierungsprozess gestartet

 

 

 

 

 

Nachrichten-Volltext:

 

DJV stellt Eckpunkte zur Fangjagd vor / AIHTS Zertifizierungsprozess gestartet

21. September 2013, Berlin/Darmstadt (DJV). Auf dem Symposium „Artenschutz, Biotop- und Prädatorenmanagement“ im Jagdschloss Kranichstein hat der Deutsche Jagdverband (DJV) sein neues Positionspapier zur Fangjagd vorgestellt. Das vom interdisziplinären „Arbeitskreis Falle“ erstellte Papier hält den zeitgemäßen Einsatz von Fallen für Jagd, Natur- und Artenschutz sowie Wissenschaft und Schädlingsbekämpfung fest. Tierschutzgerechter Fang sowie eine nachhaltige Ausübung der Fangjagd als notwendiges Instrument in der Niederwildhege und im Arten- und Naturschutz sind die wesentlichen Eckpunkte des Papiers. „Einzelne Vertreter von Tier- und Naturschutz versuchen immer wieder, die Fangjagd einzuschränken“, erklärt Dr. Daniel Hoffmann, zuständig für die Jagd mit Fallen im DJV-Präsidium. „Dabei ist sie zum Erhalt des Niederwildes und von Bodenbrütern unerlässlich – das gilt besonders in Schutzgebieten. Fangjagd wird fachkundig und ordnungsgemäß von Jägerinnen und Jägern durchgeführt.“

Wie dringend die Fangjagd als Maßnahme für den Artenschutz ist, zeigen Wissenschaftler aus Schutzprojekten in ganz Deutschland. Die Projektleiterin des Großtrappenschutzprojektes Sachsen-Anhalt, Dorothée März, erklärt: „Wir müssen die Jagd mit der Falle dazu einsetzen, die Zahl der Raubtiere in den Großtrappenschutzgebieten Brandenburgs und Sachsen-Anhalts möglichst stark zu reduzieren.“ Fuchs, Waschbär, Marder und Iltis ernähren sich liebend gern von den Eiern und Küken des größten flugfähigen Vogels in Deutschland, von dem es noch 138 Tiere gibt. „Schaffen es die Trappen-Hennen nicht, ausreichend viele Küken groß zu ziehen, verlieren wir die Vogelart für immer“, erklärt Dorothée März.

In den vergangenen Monaten hat der DJV erste Schritte zur Umsetzung des rechtlich bindenden „Übereinkommens über internationale humane Fangnormen“ (AIHTS) unternommen. Zwei Totfangfallen wurden bereits in Kanada erfolgreich getestet und befinden sich derzeit im Zertifizierungsprozess.

Zur wissenschaftlichen Beurteilung von Lebendfangfallen gemäß AIHTS-Standards startet in den nächsten Tagen ein weiteres, vom DJV finanziertes Forschungsprojekt. „Eine zeitgemäße Fangjagd muss sich an internationalen Abkommen zum tierschutzgerechten Fang von Wirbeltieren orientieren. Nur so findet sie nachhaltig Akzeptanz in der Gesellschaft“, ist die DJV-Referentin für Wildökologie Johanna Arnold überzeugt. Gleichzeitig merkt sie an, dass die hohen Anforderungen des Tierschutzes für alle Anwendungsbereiche des Fallenfangs bestehen. „Es macht keinen Unterschied, ob der Waschbär im Schutzgebiet gefangen wird oder die Maus in der Speisekammer – für alle Tierarten muss der gleiche Tierschutz gelten. Einen Zwei-Klassen-Tierschutz lehnen wir ab.“

Positionspapier zum zeitgemäßen Einsatz von Fallen für Jagd, Natur- und Artenschutz, Wissenschaft und Schädlingsbekämpfung

 
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Dienstag, den 20. August 2013 um 10:54 Uhr

Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen

 

 

vom 19. August 2013

 

 

 

Nachrichten-Telegramm:

  • Beste Jagdschützen Deutschlands messen sich
  • Artenschutz im Kreuzfeuer
  • Das Thema „Waffen“ in den Wahlprogrammen der Parteien

 

 

 

 

Nachrichten-Volltext:

 

 

 

 

Beste Jagdschützen Deutschlands messen sich

DJV-Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen findet in NRW statt

16. August 2013, Dortmund (LJV / DJV). Die besten Jagdschützen Deutschlands messen sich vom 4. bis 7. September auf dem Schießstand in Buke bei Paderborn bei der Deutschen Meisterschaft im jagdlichen Schießen für Einzelschützen und Mannschaften.

Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen freut sich, dass diese Veranstaltung, zu der rund 700 Jägerinnen und Jäger aus der gesamten Bundesrepublik erwartet werden, durch den Deutschen Jagdverband in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen ausgetragen wird.

Neben dem sportlichen Vergleich der Leistungsspitze geht es bei den Veranstaltungen des jagdlichen Schießens vor allem darum, die Fertigkeiten aller Jäger im Umgang mit ihren Jagdwaffen zu trainieren. Zu den Grundsätzen Deutscher Waidgerechtigkeit und damit zur tierschutzkonformen Jagdausübung gehört es, dem Wild unnötige Leiden zu ersparen. Daher ist es oberste Pflicht der Jäger, regelmäßig ihre Treffsicherheit zu überprüfen und zu verbessern. Darüber hinaus ist selbstverständlich auch der sichere Umgang mit der Waffe Grundvoraussetzung für eine sichere Jagdausübung. Dafür ist die regelmäßige Teilnahme der Jäger an Veranstaltungen des jagdlichen Schießens unabdingbar.

 

Artenschutz im Kreuzfeuer

Einladung: DJV und Partner laden ein zur Fachveranstaltung im September

 

16. August 2013, Berlin (DJV). Erfolgreicher Artenschutz ist heute oftmals nur in Verbindung von Maßnahmen des Biotop- und Prädatorenmanagements möglich. Die Jagd kann dabei die Ziele des Natur- und Artenschutzes unterstützen. In einem Symposium zum Thema „Artenschutz, Biotop- und Prädatorenmanagement Großtrappe, Feldhamster & Co.“ wollen Experten aus Wissenschaft und Praxis erfolgreiche Beispiele veranschaulichen.

 

Referieren werden unter anderem Yves Lecocq (FACE) über die gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union und Artenschutz, Peer Cyriacks (Deutsche Wildtier Stiftung) über „Artenschutz im Kreuzfeuer“ sowie  Rainer Beil (Institut für Agrarökologie und Biodiversität) über die Auswirkungen der landwirtschaftlichen Nutzung auf die Tier- und Pflanzenwelt. Das vollständige Programm mit allen Referenten und Themen finden Sie im Internet auf www.jagdverband.de. Geplant ist zudem ein Besuch des Jagdmuseums und des Bioversums Kranichstein.

 

Der DJV und seine Kooperationspartner laden Sie herzlich zu der Veranstaltung am 21. September 2013 ins Jagdschloss Kranichstein, Kranichsteiner Straße 261, 64289 Darmstadt ein. Bitte senden Sie Ihre verbindliche Anmeldung mit dem Stichwort „Anmeldung Symposium“ – und unter Angaben zu Teilnahme an Museumsbesuch, Abendessen am 1. Tag und Symposium am 2. Tag – bis spätestens 13. September 2013 an:

 

Deutscher Jagdverband e. V. Friedrichstraße 185/186, 10117 Berlin
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Fax: (030) 209 1394 30
oder
Game Conservancy Deutschland e.V. Friedenstr. 26, 76461 Muggensturm
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Fax: (07222) 96 70 411

Wir bitten Sie, die Einladung und das Programm auch an Interessierte weiterzuleiten.

Das Symposium wird gemeinsam vom Deutschen Jagdverband (DJV), Deutschen Falkenorden (DFO), der Europäischen Föderation der Verbände für Jagd und Naturschutz (FACE), der Game Conservancy Deutschland (GCD) und dem veranstaltet.

Kontakt für Rückfragen:
Johanna Maria Arnold und Stephan Wunderlich
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Das Thema „Waffen“ in den Wahlprogrammen der Parteien

DJV stellt Wahlprüfsteine auf jagdverband.de und Facebook vor

16. August 2013, Berlin (DJV). Zum Thema Waffenrecht hat der Deutsche Jagdverband (DJV) nicht nur die Parteien mit „Wahlprüfsteinen“ befragt, sondern auch die Wahlprogramme der fünf Bundestagsparteien auf die Stichwörter „Waffenbesitz“ und „Waffenrecht“ geprüft. Hier ist das Ergebnis:

In den Wahlprogrammen von CDU/CSU, SPD und der LINKEN findet sich keine explizite Stellungnahme zum Waffenrecht. Alle Parteien haben sich aber zu den Wahlprüfsteinen des DJV geäußert. FDP und Bündnis 90/Die Grünen positionieren sich auch in ihren Wahlprogrammen. So heißt es im Wahlprogramm der Grünen, dass „[sie] in einer Gesellschaft leben [wollen], in der der Grundsatz gilt: Öffentliche Räume und private Wohnung sind waffenfrei.“ Im Detail formulieren die Grünen: „Einsatzbereite funktionsfähige scharfe Schusswaffen wollen wir nur noch in zwingenden Ausnahmefällen (z.B. PolizeibeamtInnen) in privaten Haushalten zulassen. Wir setzen uns für ein Verbot großkalibriger Faustfeuerwaffen als Sportwaffen und für die Begrenzung von Waffen- und Munitionsbesitz ein.“ (Bundestagswahlprogramm 2013 von Bündnis 90/Die Grünen, Seite 221)

Die FDP legt in ihrem Wahlprogramm dar, dass „der illegale Besitz von Waffen eine Bedrohung für die Sicherheit der Bürger [ist]". Weiter heißt es: „Deshalb setzen wir uns dafür ein, illegalen Waffenbesitz konsequent zu verfolgen. Wir setzen uns für eine fortlaufende, wissenschaftlich begleitete Überprüfung des geltenden Waffenrechtes ein; auch die verdachtsunabhängigen Kontrollen gehören auf den Prüfstand. Wir lehnen eine weitere Verschärfung des geltenden Waffenrechts ab. Die Einführung einer Waffensteuer und die zentrale Lagerung von Jagd- und Sportwaffen dienen nicht der Sicherheit und werden deshalb von uns abgelehnt.“ (FDP-Bürgerprogramm 2013, Seite 60)

Der DJV lehnt sowohl eine zentrale Lagerung von Privatwaffen, sowie eine Waffengebühr und die weitere Verschärfung des Waffenrechtes ab. Eine Bedrohung für die innere Sicherheit geht viel mehr von den geschätzten 20-40 Millionen illegalen Waffen in Deutschland als von den knapp sieben Millionen legalen Waffen aus, deren Besitzer zudem regelmäßig polizeilich überprüft werden.
Unter dem Hashtag Waffenbesitz (#Waffenbesitz) informiert der DJV im Vorfeld der Bundestagswahl in den sozialen Medien Facebook und Twitter über Fakten zum Waffenrecht und zur Waffenaufbewahrung. Auf der Seite jagdverband.de sammelt er die Wahlprüfsteine zum Thema als Übersicht für Jägerinnen und Jäger sowie alle legalen Waffenbesitzer.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Christian Junge

Landesjagdverband NRW e.V.

Gabelsbergerstraße 2

44141 Dortmund

 

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Tel.: 0231 / 28 68 630

 

 

„Diese E-Mail ist vertraulich und könnte rechtlich geschützte Informationen enthalten. Wenn Sie nicht der richtige Adressat sind oder diese E-Mail irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte sofort den Absender und vernichten Sie diese Mail. Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte Weitergabe dieser E-Mail ist nicht gestattet. Für weitere Informationen und Fragen kontaktieren Sie uns über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .“

 

 
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Montag, den 29. Juli 2013 um 14:34 Uhr

Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen

 

 

vom 29. Juli 2013

 

 

 

Nachrichten-Telegramm:

  • Lernort Natur-Seminare für Einsteiger
  • Schnelle Infos per E-Mail
  • Jetzt schon an den Herbst denken!

 

 

 

 

 

Nachrichten-Volltext:

 

 

 

Lernort Natur-Seminare für Einsteiger

Kostenlose Schulungsangebote

 

29. Juli 2013 Dortmund (LJV). Die Bedeutung von Lernort Natur hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Um den sich ändernden Rahmenbedingungen gerecht zu werden und den Schulungsbedarf der ehrenamtlichen Mitarbeiter bei den über 50 Rollenden und Stationären Waldschulen in Nordrhein-Westfalen zu decken, bietet der Landesjagdverband kostenlose Seminare für Lernort-Natur-Einsteiger an.

Die nächsten Termine:

 

14. September: Leopoldshöhe, Schießanlage Krentrup der KJS Lippe (Leitung Peter Vieres)

21. September: Bochum, Walderlebnisschule Bochum (Leitung Peter Vieres)

 

Anmeldungen nimmt die LJV-Geschäftsstelle, Gabelsbergerstr. 2, 44141 Dortmund, Fax: 0231/2868-888 bis jeweils zwei Wochen vor der Veranstaltung entgegen. Die Teilnahme ist kostenlos (Verpflegung in Eigenregie).

 

Weitere Infos finden Sie auch im geschlossenen Bereich der LJV-Internet-Seiten http://www.ljv-nrw.de unter der Rubrik Obleute-Service.

 

 

Schnelle Infos per E-Mail

 

29. Juli 2013 Dortmund (LJV). Zusätzlich zu RWJ, Internet und Facebook informieren immer mehr Kreisjägerschaften und Hegeringe sowie der LJV ihre Mitglieder bzw. besonders interessierte Kreise auch direkt per E-Mail. Die Informationen fließen so schneller und Portokosten können reduziert werden.

 

Alle LJV-Mitglieder sind daher aufgerufen, falls vorhanden und sofern noch nicht geschehen, ihre E-Mail-Adressen den zuständigen Kreisjägerschaften zur Ergänzung der Adressdaten mitzuteilen (Kontaktdaten siehe Mitteilungsteil der Kreisjägerschaften im Rheinisch-Westfälischen Jäger bzw. den Internetseiten der Kreisjägerschaften).

 

 

 

Jetzt schon an den Herbst denken!

 

29. Juli 2013 Dortmund (LJV). Auch in diesem Jahr wird der Landesjagdverband wieder mit den NRW-Wildwochen intensiv Werbung für Wildbret machen.

 

Wer als Jäger Wildbret anzubieten hat, kann sich schon jetzt in der Internet-Suchmaschine www.nrw-wildbretboerse.de eintragen lassen. Senden Sie dazu einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. mit dem Stichwort Wildbretbörse. Sie erhalten dann weitere Informationen und werden danach als LJV-Mitglied kostenlos gelistet.

 
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