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Freitag, den 17. Januar 2014 um 09:59 Uhr

Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen

 

 

vom 16. Januar 2014

 

 

 

Nachrichten-Telegramm:

  • Jäger haben Hausaufgaben gemacht
  • Aufgewärmte Vorurteile statt Fakten: ZDF schlägt DJV-Interview aus

 

 

 

Termine:

  • Dienstag, 4. Februar, bis Sonntag, 9. Februar 2014: Jagd & Hund 2014
  • Samstag, 10. Mai 2014: Landesjägertag 2014 in Köln Gürzenich
  • Samstag, 14. Juni, bis Sonntag, 15. Juni; Brühl / Schloss Augustusburg: Landeswettbewerb im Jagdhornblasen

 

 

 

 

Nachrichten-Volltext:

 

Jäger haben Hausaufgaben gemacht

DJV veröffentlicht Jagdstatistik / Umdenken in der Energiepolitik gefordert

15. Januar 2014, Berlin (DJV). Im Jagdjahr 2012/13 haben die Jäger in Deutschland 644.233 Wildschweine erlegt. Das ist die zweithöchste, jemals erzielte Strecke. Dies geht aus der aktuellen Jagdstatistik des Deutschen Jagdverbands (DJV) hervor, die der Verband jetzt für Paarhufer veröffentlicht hat. Verglichen mit dem Mittelwert der vorangegangenen fünf Jahre sind dies 26 Prozent mehr Wildschweine. Im laufenden Jagdjahr sind laut Verband die Jagdergebnisse regional stark rückläufig. „Die Jäger haben ihre Hausaufgaben gemacht“, sagte Dr. Wolfgang Bethe, Wildschwein-Experte im DJV-Präsidium. Die Schwarzkittel müssten aber weiterhin intensiv bejagt werden, so Bethe. Schließlich könnten die anpassungsfähigen Allesfresser ihren Bestand pro Jahr nahezu verdreifachen. Im Vergleich mit dem 5-Jahres-Mittel ebenfalls positiv sind die Jagdergebnisse 2012/13 für Rehe mit plus 7 Prozent, Rothirsche (plus 16 Prozent) und Damhirsche (plus 17 Prozent).

Europaweiter Trend festgestellt

Die Jagdstatistik für die genannten Paarhufer hat sich unabhängig von der Jagdpolitik in ganz Europa positiv entwickelt. Ein Hinweis darauf, dass die Lebensbedingungen sich verbessert haben: Warme Winter im Zuge des Klimawandels und ein Überangebot an Nahrung sind die Hauptfaktoren. Besonders profitiert das Wildschwein: Seit 1975 hat sich die Zahl der erlegten Tiere in Deutschland verfünffacht, in Österreich sogar verzehnfacht. In Polen und im fernen Japan hat sich die Zahl der erlegten Schweine vervierfacht. Und der anpassungsfähige Allesfresser erobert immer neue Areale. In Mitteleuropa kommen Schwarzkittel mittlerweile über 1.000 Höhenmetern vor. Norwegen und Dänemark – bis in die 1990er Jahre wildschweinfrei – sind längst besiedelt. Vor allem vom Wandel der Agrarlandschaft profitieren die Wildschweine laut DJV. Raps und Mais sind begehrte nahwachsende Rohstoffe, die inzwischen auf elf Prozent der Bundesfläche angebaut werden. Die Wegzüchtung der Bitterstoffe machte Raps ab den 1990er Jahren besonders attraktiv für die Landwirtschaft. Mais ist seit etwa 15 Jahren begehrter Rohstoff für die Biogasproduktion. Seit 1960 ist die Anbaufläche von Raps und Mais um das 26-fache angestiegen. Insgesamt 3,8 Millionen Hektar zusätzliche Nahrung und Lebensraum stehen somit Wildtieren zur Verfügung.

Politische Weichenstellung in der Energiepolitik gefordert

„Wir fordern eine politische Weichenstellung in der Energiepolitik. Es darf nicht sein, dass wir weiterhin auf Kosten der Artenvielfalt vermeintlich saubere Energie auf unseren Feldern produzieren“, sagte Dr. Bethe. Während das Wildschwein sich ausbreite, seien Wiesenbrüter, Feldhamster oder Feldhase auf dem Rückzug. Der DJV schlägt vor, Raum zu schaffen für intelligente Naturschutzansätze im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik und des Greenings. Diese müssen für Landwirte finanziell attraktiv sein und in die Produktion integriert werden können. Dazu müssten bürokratische Hürden abgebaut werden. Im Idealfall kann ein Landwirt künftig ökologische Vorrangflächen bewirtschaften, indem er darauf beispielsweise Wildpflanzen ohne Einsatz von Pflanzenschutzmitteln für Biogas anbaut. Die blühenden heimischen Wildpflanzen wirken für Schmetterlinge, Eidechsen und Bodenbrüter wie Trittsteine und begünstigen somit die Artenvielfalt. Im Idealfall lassen sich die abgeernteten Flächen ab August als Jagdschneisen im Maisfeld für die Bejagung von Wildschweinen nutzen, die von der Ausweitung des Maisanbaus stark profitieren. Ein gemeinsames Projekt von Bundeslandwirtschaftsministerium, Bauernverband und Jägern habe die Wirksamkeit von Bejagungsschneisen belegt, sagte Dr. Bethe. Es kämen mehr Schweine zur Strecke und Bodenbrüter profitierten von den Wildkräutern.

Keine Jagd ist keine Lösung

Eine klare Absage erteilt der DJV der Forderung von Tierschützern, die Jagd auf Wildschweine ganz einzustellen. „Wo heute 100 Wildschweine leben, sind es im nächsten Jahr 330“, sagte Dr. Bethe. „Ausgehend vom derzeitigen Frühjahrsbestand hätten wir innerhalb von zwei Jahren über 3 Millionen Wildschweine.“ Dann setze eine Bestandsregulierung auf natürlichem Wege ein: „Parasiten und Krankheiten befallen die Tiere, Seuchen entstehen“, sagte der Veterinär Dr. Bethe. Besonders gefürchtet ist die Schweinepest, da sie auf Hausschweine übertragen werden kann. Massenkeulungen und ein Export-Verbot für Schweinefleisch wären die verheerenden Folgen. „Das würde es bedeuten, wenn man die Natur sich selbst überlässt“, so Dr. Bethe. „Wollen wir das wirklich?“

 

Aufgewärmte Vorurteile statt Fakten: ZDF schlägt DJV-Interview aus

15. Januar 2014, Berlin (DJV). Die Vorankündigung der Dokumentation „Jäger in der Falle“ (http://www.bit.ly/KUeYUS) in der ZDF-Sendung planet e (Erstausstrahlung 19. Januar 2014, 14.40 Uhr) bedient bekannte Vorurteile gegen die Jagd. Der Text lässt vermuten, dass keine ausgewogene Berichterstattung zu erwarten ist. Der Deutsche Jagdverband (DJV), als Interessenvertretung der Jäger in Deutschland, hat dem Autor Bernd Welz umfangreiches Recherchematerial zur Verfügung gestellt und auf Anfrage ein Interview zugesagt. „Da die Ausstrahlung zum Jahresende vom ZDF von März auf Januar 2014 vorverlegt wurde, konnten wir kurzfristig keinen Dreh in der vom Autor geforderten ‚adäquaten waidmännischen Situation‘ bei einer Drückjagd realisieren. Wir haben selbstverständlich Alternativen angeboten“, sagt DJV-Pressesprecher Torsten Reinwald.

Weil Büro-Szenen laut Autor aber nicht ins Konzept passten, hat das ZDF ein Interview gänzlich ausgeschlagen. Gegen dieses Vorgehen protestiert der DJV. Es lasse darauf schließen, dass es Bernd Welz nicht, wie in seiner ursprünglichen Interview-Anfrage formuliert, darum ging, die „offizielle Jägersicht“ im Beitrag abzubilden, so Reinwald.

Dafür kommen fragwürdige Experten zu Wort. Bereits Anfang November 2013 veröffentlichte die Mainpost einen Artikel zum ZDF-Dreh mit Jagdgegnern. Autor Bernd Welz ließ sich hierfür unter anderem zusammen mit „Bürgeranwalt“ Dominik Storr ablichten. Dieser vertritt Jagdgegner, die eine Pflichtmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften ablehnen. Er taucht im Umfeld der totalitären Sekte Universelles Leben auf und ist Gründer der Initiative „Sauberer Himmel“. Storrs Verschwörungsthese dahinter: Kondensstreifen von Flugzeugen sind in Wirklichkeit "Chemtrails“, die versprüht werden um Menschen zu vergiften oder zu manipulieren.

Der DJV ruft Jäger und Naturinteressierte dazu auf, gegen „Jäger in der Falle“ sachlich, mit Hilfe von Fakten zu protestieren und den Redaktionsleiter Volker Angres anzuschreiben.

Kontakt:

ZDF Mainz
planet e
Volker Angres
Redaktion Umwelt
55100 Mainz

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. und Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

In einem Frage-Antwort-Papier entkräftet der DJV die wichtigsten Vorurteile aus der Vorankündigung. Etwa, dass Genf ein jagdfreier Kanton sei, oder dass Jäger schuld seien am Boom der Paarhufer Wildschwein, Reh und Hirsch.

FAQ-Papier mit Fakten statt Vorurteilen zur ZDF planet e Sendung

Weitere Informationen unter www.jagd-fakten.de

 

 

 
Jagen im Staatsforst "Schießnachweise" PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Mittwoch, den 08. Januar 2014 um 11:10 Uhr

Schießnachweise

An vielen Drückjagden dürfen nur Jäger teilnehmen, die einen Schießnachweis vorweisen können.

 

 

 

 

Übungsnachweis für Waldschutzjagden im Landesbetrieb Wald und Holz NRW
- Schießstand -

Disziplinen:
1.) Laufender Keiler von rechts, Schussentfernung 50 m, stehend freihändig 3 Schüsse
      (DJV-Scheibe "Laufender Keiler" Ausrichtung nach links

2.) Laufender Keiler von links, Schussentfernung 50 m, stehend freihändig 3 Schüsse
      (DJV-Scheibe "stehender Keiler" Ausrichtung nach rechts

3.) Rehbockscheibe stehend, Schussentfernung 50 m, stehend freihändig 2 Schüsse
     (DJV-Scheibe "Rehbock"

4.) Sichere Waffenhandhabung auf dem Stand
     Die erreichbare Gesamtpunktzahl beträgt 80 Punkte.

Teilnahmevoraussetzung für Waldschutzjagden des Landesbetriebes Wald und Holz NRW:
 
Als Ergebnis werden zur Teilnahme an den Waldschutzjagden mindestens 35 Punkte als gültig akzeptiert. Während der Übung wird von der Standleitung die sichere Waffenhandhabung begutachtet und bei positiver Beurteilung mit der Unterschrift bestätigt. Das Übungsschiessen kann bliebig oft wiederholt werden. Nur der gültige Versuch wird auf dem Übungsnachweis von der Standleitung eingetragen. Die Übung ist jährlich zu wiederholen und nachzuweisen. Artverwandte Übungs- oder Befähigungsnachweise (z.B. Landesschiessnadeln, Übungsbestätigungen der sog. "Schiesskinos" etc.) können im Einzelfall ebenfalls als Übnungsnachweis anerkannt werden. Der Übungsnachweis ist auf den Waldschutzjagden mitzuführen und vor Jagdbeginn mit dem gültigen Jagdschein vorzuzeigen.

Übungsnachweis für Waldschutzjagden im Landesbetrieb Wald und Holz NRW
- Schießkino -

Disziplinen:
1.) Videosequenz 1, stehend freihändig, 3 Schüsse
2.) Videosequenz 2, stehend freihändig, 3 Schüsse

Teilnahmevoraussetzung für Waldschutzjagden des Landesbetriebes Wald und Holz NRW:
 
Als Ergebnis werden zur Teilnahme an den Waldschutzjagden mindestens 3 Treffer im Leben (angelehnt an DJV-Schießscheibe "Laufender Keiler") als gültig akzeptiert. Während der Übung wird von der Standleitung die sichere Waffenhandhabung begutachtet und bei positiver Beurteilung mit der Unterschrift bestätigt. Das Übungsschiessen kann bliebig oft wiederholt werden. Nur der gültige Versuch wird auf dem Übungsnachweis von der Standleitung eingetragen. Die Übung ist jährlich zu wiederholen und nachzuweisen. Artverwandte Übungs- oder Befähigungsnachweise (z.B. Landesschiessnadeln, Übungsbestätigungen der sog. "Schiesskinos" etc.) können im Einzelfall ebenfalls als Übnungsnachweis anerkannt werden. Der Übungsnachweis ist auf den Waldschutzjagden mitzuführen und vor Jagdbeginn mit dem gültigen Jagdschein vorzuzeigen.

 

 

 

 
Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Montag, den 06. Januar 2014 um 09:35 Uhr

Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen

 

 

vom 20. Dezember 2013

 

 

 

Nachrichten-Telegramm:

  • Etikettenschwindel im Namen des Naturschutzes
  • Bleifrei oder bleihaltig – Wie ist Ihre Meinung?
  • Zweiter Fall von Tularämie im Kreis Kleve
  • LJV-Geschäftsstelle in der Silvesterwoche geschlossen

 

 

 

Termine:

  • Dienstag, 4. Februar, bis Sonntag, 9. Februar 2014: Jagd & Hund 2014
  • Samstag, 10. Mai 2014: Landesjägertag 2014 in Köln Gürzenich
  • Samstag, 14. Juni, bis Sonntag, 15. Juni; Brühl / Schloss Augustusburg: Landeswettbewerb im Jagdhornblasen

 

 

 

 

Nachrichten-Volltext:

 

 

Etikettenschwindel im Namen des Naturschutzes

DJV ruft NABU zu ehrlicher und realistischer Position für die Jagd auf

19. Dezember 2013, Berlin (DJV). Der Deutsche Jagdverband (DJV) begrüßt das grundsätzliche Bekenntnis des Naturschutzbundes (NABU) zur Jagd. „Wir freuen uns, dass wir nun gemeinsam für eine effektive Jagdausübung in Deutschland kämpfen“, so DJV-Geschäftsführer Andreas Leppmann. Dies sei wichtig, weil erst kürzlich die Tierrechtsorganisation PETA Strafanzeige gegen eine ordnungsgemäß durchgeführte Drückjagd gestellt und diese als „abartige Auswüchse der Jagd“ bezeichnet habe. Gerade diese Jagdmethode fordert allerdings der NABU als besonders effektive und vorrangige Jagdmethode.

Auf völliges Unverständnis bei den Jägern stößt allerdings die NABU-Forderung nach einer drastischen Verkürzung der Jagdzeiten für Schalenwild von Anfang September bis Ende Dezember. Es ist laut DJV nicht nachvollziehbar, warum zum Beispiel in der Zeit des größten Wildschadens, etwa im Mais, die Jagd auf Wildschweine ruhen soll. Das widerspricht einem modernen Wildtiermanagement. „Wer als Eigenjagdbesitzer wie der NABU allerdings überwiegend Wald und aus der Nutzung genommene Flächen bejagt, den stören Wildschäden in landwirtschaftlichen Kulturen herzlich wenig. Wir sollten neben Jägern insbesondere Landwirte fragen, was diese von Jagdzeiten mit völliger Jagdruhe von Januar bis August halten", sagte Leppmann. Die veröffentlichte Jagdposition des NABU ist laut DJV eine reine Waldposition, die an den Realitäten einer landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft vorbei geht. Der Waldanteil beträgt in Deutschland lediglich 30 Prozent.

Der NABU lehnt außerdem in seiner Position die Verwendung von Fallen im Rahmen der Jagdausübung gänzlich ab. Allerdings wird in Naturschutzprojekten das Fallenstellen unter der Bezeichnung des „Präda-torenmanagements“ legitimiert, staatlich gefördert und von Naturschutzverbänden – insbesondere vom NABU – aktiv praktiziert. „Ob eine Falle im Rahmen der Jagdausübung oder im Rahmen des Naturschutzes gestellt wird, es bleibt dieselbe Falle, in der ein Tier auf dieselbe Art und Weise gefangen wird. Alles andere ist Etikettenschwindel“, so Leppmann.  

Eine Vielzahl von Naturschutzprojekten – etwa zum Schutz von Wiesenbrütern oder Sumpfschildkröten – zeigt, dass Artenschutz mit Lebensraumgestaltung alleine nicht zum gewünschten Erfolg führt. Eine effektive Reduzierung der zumeist dämmerungs- und nachtaktiven Beutegreifer wie Fuchs, Marder, Waschbär und Marderhund wird erst durch den fachkundigen Einsatz von Fanggeräten erreicht. Wer bedrohten Arten helfen will, der muss eine effektive Fangjagd erhalten. Die Mitglieder von DJV und NABU praktizieren dies bereits hervorragend in zahlreichen gemeinsamen Projekten vor Ort. „Wir wünschen uns, dass diese am Artenschutz orientierte Zusammenarbeit auch auf der Bundesebene besser funktionieren würde", sagt Andreas Leppmann.

Das geforderte Verbot einer selektiven Fangjagd lässt völlig außer Acht, dass Steinmarder auf dem Dachboden oder unter der Motorhaube dann auch nicht mehr gefangen werden dürfen. Ob damit der so oft beschworene gesellschaftliche Wille getroffen wird, bleibt zweifelhaft. Für Jäger besteht kein Unterschied zwischen einer Mausefalle, die jeder Hausbesitzer stellen darf oder einer Falle für den Marder. Der DJV steht deshalb auf dem Standpunkt, dass für jedes Wirbeltier der gleiche Tierschutz gelten muss. Einen Zwei-Klassen-Tierschutz lehnt der Verband strikt ab.

Der DJV begrüßt, dass der NABU die Jagd zur Produktion eines hochwertigen Nahrungsmittels anerkennt – Sinn und Zweck des Jagens seit Urzeiten. Verbraucherinnen und Verbraucher, die noch einen Weihnachtsbraten aus regionaler Produktion und freier Wildbahn suchen, können sich unter www.wild-auf-wild.de informieren. 

 

Bleifrei oder bleihaltig – Wie ist Ihre Meinung?

13. Dezember 2013, Sinzig (Jägerstiftung natur+mensch). Die Diskussion um bleifreie Munition ebbt nicht ab. Mittlerweile konnten viele Jägerinnen und Jäger Erfahrungen mit der Wirkung bleifreier Geschosse sammeln. Schreiben Sie Ihre Erfahrungen per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder hinterlassen Sie einen Kommentar auf der entsprechenden Facebook-Seite! Einige der Erfahrungsberichte werden auf Natürlich Jagd vorgestellt werden.

 

Zweiter Fall von Tularämie im Kreis Kleve

 

20. Dezember 2013, Kleve (KJS Kleve/LJV) Anfang Dezember berichtete der Landesjagdverband über einen Fall von Hasenpest in der Gemeinde Kerken, Kreis Kleve. Aktuell wurde die Krankheit auch bei einem Tier im Stadtgebiet von Kleve festgestellt.

 

Bei der Tularämie handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, die vornehmlich bei Nagetieren, Hasen und Kaninchen hohe Verluste hervorrufen kann.

 

Die Tiere infizieren sich entweder durch Kontakt mit kontaminierter Umgebung oder durch blutsaugende Parasiten (Zecken, Fliegen, Mücken).

 

Auch der Mensch kann sich infizieren. Beim Erlegen und weiterem Behandeln der Hasen ist deshalb auf „bedenkliche Merkmale“ insbesondere auf Veränderungen der Leber und Schwellung der Milz zu achten. Auffällige Tiere dürfen nicht in die Lebensmittelkette abgegeben und sollten vielmehr im Staatlichen Veterinäruntersuchungsamt in Krefeld untersucht werden.

 

Schlachtabfälle müssen in betroffenen Regionen grundsätzlich unschädlich beseitigt und dürfen nicht auf dem Luderplatz entsorgt werden.

 

Der Verzehr von durchgegartem Hasenfleisch ist unbedenklich.

 

 

 

LJV-Geschäftsstelle in der Silvesterwoche geschlossen

 

20. Dezember 2013, Dortmund (LJV). Bitte beachten Sie, dass die LJV-Geschäftsstelle in der Zeit vom 24. Dezember bis zum 1. Januar nicht besetzt ist. Ab 2. Januar 2014 stehen wir Ihnen wieder gerne zur Verfügung.

 

Wir wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest, reichlich Waidmannsheil und einen guten Start ins Jahr 2014.

 

 

Ihr LJV-Team

 
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