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Donnerstag, den 19. Dezember 2013 um 15:41 Uhr

Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen

 

 

vom 16. Dezember 2013

 

 

 

Nachrichten-Telegramm:

  • DJV begrüßt Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD
  • LJV-Geschäftsstelle in der Silvesterwoche geschlossen

 

 

 

Termine:

  • Dienstag, 4. Februar, bis Sonntag, 9. Februar 2014: Jagd & Hund 2014
  • Samstag, 10. Mai 2014: Landesjägertag 2014 in Köln Gürzenich
  • Samstag, 14. Juni, bis Sonntag, 15. Juni; Brühl / Schloss Augustusdorf: Landeswettbewerb im Jagdhornblasen

 

 

 

 

Nachrichten-Volltext:

 

 

 

 

DJV begrüßt Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD

Wesentliche Jäger-Forderungen enthalten/ Verschärfung des Waffenrechts wird abgelehnt

14. Dezember 2013, Berlin (DJV). Der Deutsche Jagdverband (DJV) begrüßt die Zustimmung der SPD-Mitglieder zum Koalitionsvertrag mit der CDU/CSU-Fraktion und hat heute eine Stellungnahme zu jagdrelevanten Themen veröffentlicht. Unter anderem äußert sich der DJV zu geplanten Änderungen im Waffenrecht, zu Gemeinsamer Agrarpolitik und Energiewende sowie zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Der Dachverband der Jäger weist darauf hin, dass in wesentlichen Punkten die Forderungen der Jäger in Deutschland aufgenommen wurden.
 

Waffenrecht und öffentliche Sicherheit

Mit Blick auf die geplante Anpassung des Waffenrechts „auf seine Praktikabilität hin“ macht der DJV in seiner Stellungnahme auf fragwürdige Auswüchse aufmerksam, die beseitigt werden sollten. So war es beispielsweise auf Bundesebene nicht vorgesehen, Gebühren für unangemeldete Waffenkontrollen zu erheben. Weiterhin fordert der DJV, dass der Gesetzgeber verstärkt gegen illegalen Waffenbesitz und -handel vorgehen sollte. Eine erneute Amnestie für die Rückgabe illegaler Waffen begrüßt der Verband deshalb. Die forcierte Einführung „technischer Weiterentwicklungen“ sieht der Dachverband der Jäger weiterhin äußerst kritisch, da die von den Regierungspartnern selbst auferlegte Praktikabilität nicht gegeben ist. Insbesondere biometrische Sicherungssysteme für Waffen sind nicht ausgereift und werden strikt abgelehnt. Für die geplante Weiterentwicklung des Nationalen Waffenregisters fordert der DJV, Schwächen zu beheben.

„Wir begrüßen es außerordentlich, dass im Waffenrecht nur Änderungen vorgenommen werden sollen, die den Praxistest bestehen. Dafür braucht es den intensiven Dialog mit den legalen Waffenbesitzern. Diesen fordern wir ein“, sagte DJV-Präsident Hartwig Fischer. Die geplante „aussagekräftigere Kriminalstatistik“ werde positiv bewertet, weil sie wichtige Grundlage für politische Entscheidungen sei. Fischer machte deutlich, dass in diesem Zusammenhang eine Aufgliederung der Straftaten nach illegalen und legalen Waffen elementar sei: „Kriminelle legen ihre illegale Waffe nicht zur Seite nur weil Gesetze verschärft werden.“
 

Energiewende und Gemeinsame Agrarpolitik

In seiner Stellungnahme begrüßt der DJV, dass die Koalitionspartner eine „Vermaisung“ der Landschaft bekämpfen wollen. Der DJV fordert deshalb die Förderung alternativer Substrate für die Biogasproduktion, die ökologisch und ökonomisch sinnvoll sind. Derzeit testen die Jäger mit Partnern Wildpflanzen für die Biogasproduktion. Vorteil: Die Ernte findet außerhalb der Brut- und Setzzeit von Wildtieren statt, zudem können die Wildpflanzen ohne Pestizideinsatz mehrjährig angebaut werden. „Eine Energiewende auf Kosten der Artenvielfalt lehnen wir ab“, betonte DJV-Präsident Hartwig Fischer. Schon heute fänden Offenlandarten wie Feldlerche, Kiebitz, Rebhuhn oder Hase immer weniger Lebensraum, weil Raps und Mais das Landschaftsbild dominierten.

Der DJV fordert, dass Flächen, die im Rahmen der 5-Prozent-Regelung des Greenings aus der Produktion genommen werden, ökologisch hochwertig sein müssen. Hierzu braucht es finanzielle Anreize für den Landwirt. Laut DJV müsse es möglich sein, dass Landwirte bereits bestehende Agrarumweltmaßnahmen über das Greening anrechnen lassen können. Der Dachverband der Jäger spricht sich gegen eine Tabuisierung der wirtschaftlichen Nutzung ökologischer Vorrangflächen aus. So solle es dort künftig möglich sein, Wildpflanzen zur Energieerzeugung anzubauen, weil deren Ernte ökologisch verträglich sei. Lägen die Vorrangflächen in Maisfeldern, könnten die Stoppelflächen ab August als Jagdschneisen für Wildschweine genutzt werden, die vom Biogas-Boom besonders profitierten, so der DJV. Der Verband lehnt den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf ökologischen Vorrangflächen entschieden ab.
 

Naturschutz und biologische Vielfalt

Der DJV bedauert es außerordentlich, dass zur Umsetzung des 2012 verabschiedeten „Bundesprogramms Wiedervernetzung“ konkrete Angaben im Koalitionsvertrag gänzlich fehlen. „Knapp 100 besonders konfliktträchtige Straßenabschnitte sind bekannt, wo Verkehr die überlebenswichtige Wanderung von Tieren verhindert. Diese müssen schnellstens entschärft werden“, kommentierte DJV-Präsident Fischer. Sein Verband fordere, dass entsprechende Gelder von der Politik weiterhin zur Verfügung gestellt werden.


Die komplette DJV-Stellungnahme gibt es hier:

Den Koalitionsvertrag gibt es hier:

 

 

 

 

LJV-Geschäftsstelle in der Silvesterwoche geschlossen

 

16. Dezember 2013, Dortmund (LJV). Bitte beachten Sie, dass die LJV-Geschäftsstelle in der Zeit vom 24. Dezember bis zum 1. Januar nicht besetzt ist. Ab 2. Januar 2014 stehen wir Ihnen wieder gerne zur Verfügung.

 

 

 
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Mittwoch, den 04. Dezember 2013 um 18:21 Uhr

Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen

 

 

vom 2. Dezember 2013

 

 

 

Nachrichten-Telegramm:

  • Fall von Tularämie in Kerken (Kreis Kleve)
  • Jagd & Hund 2014: Schwerpunktthemen werden konsequent umgesetzt

 

 

Termine:

  • Dienstag, 4. Februar, bis Sonntag, 9. Februar 2014: Jagd & Hund 2014

 

 

 

 

Nachrichten-Volltext:

 

 

Fall von Tularämie in Kerken (Kreis Kleve)

 

2. Dezember 2013, Kleve (Kreis Kleve/LJV) Aus einem Revier in der Gemeinde Kerken wurde bei einem Hasen die Hasenpest festgestellt. Hierbei handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, die vornehmlich bei Nagetieren, Hasen und Kaninchen hohe Verluste hervorrufen kann.

 

Die Tiere infizieren sich entweder durch Kontakt mit kontaminierter Umgebung oder durch blutsaugende Parasiten (Zecken, Fliegen, Mücken).

 

Auch der Mensch kann sich infizieren. Beim Erlegen und weiterem Behandeln der Hasen ist deshalb auf „bedenkliche Merkmale“ insbesondere auf Veränderungen der Leber und Schwellung der Milz zu achten. Auffällige Tiere dürfen nicht in die Lebensmittelkette abgegeben und sollten vielmehr im Staatlichen Veterinäruntersuchungsamt in Krefeld untersucht werden.

 

Schlachtabfälle müssen in betroffenen Regionen grundsätzlich unschädlich beseitigt und dürfen nicht auf dem Luderplatz entsorgt werden.

 

Der Verzehr von durchgegartem Hasenfleisch ist unbedenklich.

 

 

Jagd & Hund 2014: Schwerpunktthemen werden konsequent umgesetzt

 

2. Dezember 2013, Dortmund (Messe Westfalenhallen). Die JAGD & HUND, Europas größte Jagdmesse, strukturiert ihr Angebot zukünftig noch konsequenter. Die Aussteller werden sich gemäß des Angebotsschwerpunkts in der jeweils passenden Themenhalle präsentieren können. Besucher können sich so noch besser orientieren. Erstmals zum Tragen kommt die optimierte Struktur bei der JAGD & HUND 2014 (4. bis 9. Februar). Auch stehen bereits weitere Programmpunkte der Messe im kommenden Jahr fest: Zum Beispiel stehen der International German RedFox Award und die Deutsche Meisterschaft der Hirschrufer wieder im Terminplan.

Die JAGD & HUND ist über die Jahre und Jahrzehnte so stark gewachsen, dass ein Messetag kaum ausreicht, um alle Angebote in den verschiedenen Hallen zu sehen. 2014 kommt mit der Halle 5 sogar noch eine weitere Messehalle hinzu. Daher möchten viele Besucher gezielt vorgehen und suchen nach bestimmten Themengebieten. Ab 2014 wird das noch einfacher. Aussteller bekommen Standplätze in dem für sie passenden Produktumfeld. Die Besucher können sich dann in jeder Halle ein umfassendes Bild des Angebots zum jeweiligen Thema machen. Insgesamt fünf Schwerpunkte werden zu sehen sein:

- Geländefahrzeuge: Halle 3B
- Jagdbekleidung und -zubehör: Hallen 4 und 5
- Jagdwaffen und Optik: Halle 6
- Jagdreisen: Halle 7
- Jagdgebrauchshunde: Halle 8

Mit der zusätzlichen Halle 5 wird sich das Gesamtangebot der Messe weiter vergrößern. 

International German RedFox Award

Bereits fest steht auch: Nach dem großen Erfolg des ersten Wettbewerbs findet der International German RedFox Award 2014 zum zweiten Mal auf der JAGD & HUND statt. Am Samstag, 8. Februar, um 13.30 Uhr präsentieren professionelle Models auf dem Laufsteg in Halle 4 (Hauptbühne) die von europäischen Kürschnern eingereichten Arbeiten. Eine internationale Jury wird diese bewerten und den
Sieger für Damenoberbekleidung sowie einen Sonderpreis für Herrenoberbekleidung vergeben. Neu sind dieses Mal zusätzliche Auszeichnungen für Accessoires sowie für die schönste Arbeit eines Auszubildenden.

Das europäische Kürschnerhandwerk möchte zusammen mit dem Jagdmagazin WILD UND HUND zeigen, was sich aus den Bälgen des heimischen Raubwildes alles fertigen lässt. Nach Ansicht von Experten wird der Balg von erlegtem Raubwild bisher viel zu wenig genutzt. Dies wäre aber wichtig, weil sonst weiterhin für Kunstpelz Erdöl um die Welt transportiert wird, fossile Rohstoffe verschwendet werden und die Umwelt belastet wird. Die für den International German RedFox Award verwendeten Bälge stammen nicht aus der Zucht, sondern aus tierschutzgerechter, nachhaltiger Jagd.

Die Kürschnerarbeiten sind über die gesamte Messedauer in Halle 5, Stand A14, zu besichtigen. Dort stehen auch Ansprechpartner aus dem Kürschnerhandwerk zur Verfügung.

Die Preisverleihung in der Halle 4, Hauptbühne, mit Fotogelegenheit wird unmittelbar im Anschluss an die Juryentscheidung stattfinden. Der Wettbewerb und die Bereitstellung der Preise wurden von der Jagdzeitschrift WILD UND HUND initiiert.

Bereits am Messe-Freitag wird um 12 Uhr außerdem wieder die Deutsche Meisterschaft der Hirschrufer auf der Messe stattfinden. Ort ist ebenfalls die Aktionsbühne in Halle 4, verantwortlich zeichnet auch hier WILD UND HUND.

Tickets online kaufen!

Tickets für die Messe JAGD & HUND 2014 gibt es ab Dezember für 13 Euro (Erwachsene) online im Internet: http://www.jagdundhund.de/. Später, an der Tageskasse, wird der Ticket-Preis bei 16 Euro liegen.

Das Ticket der JAGD & HUND berechtigt auch zum kostenlosen Besuch der neuen Messe FISCH & ANGEL. Das Thema Angelfischerei beherrschte bislang die Halle 5 der JAGD & HUND und wird ab 2014 eigenständig in den Messehallen 2, 2N und 3A präsentiert, zeitgleich zur JAGD & HUND. Infos dazu: http://www.fischundangel.de/

 
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Montag, den 25. November 2013 um 10:33 Uhr

Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen

 

 

vom 18. November 2013

 

 

 

Nachrichten-Telegramm:

  • Umfrage in Kreisjägerschaften: Dramatischer Rückgang bei Fasanen
  • Landesjagdverband NRW warnt vor falschen Leserbriefschreibern

 

 

Termine:

  • Dienstag, 4. Februar, bis Sonntag, 9. Februar 2014: Jagd & Hund 2014

 

 

 

 

Nachrichten-Volltext:

 

 

 

 

Umfrage in Kreisjägerschaften: Dramatischer Rückgang bei Fasanen

 

18. November 2013, Dortmund (LJV). Die Niederwildmisere in Nordrhein-Westfalen und hier ganz besonders der dramatische Rückgang der Fasanen lösen Alarmstimmung aus. Eine Blitzumfrage für den Rheinisch-Westfälischen Jäger – die Ausgabe erscheint Anfang Dezember – über die ersten Streckenergebnisse beim Niederwild (Stand Mitte November) hat die schlimmsten Befürchtungen noch übertroffen. Praktisch alle Kreisjägerschaften aus den Niederwildregionen des Landes haben sich daran beteiligt. Der Tenor ist eindeutig: Die bisherigen Erfahrungen lassen das Schlimmste befürchten. Reihenweise wurden Treibjagden abgesagt.

 

Die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung in Bonn kümmert sich vorrangig um den Fasanenrückgang. Die Ursachen müssen gründlich und mit wissenschaftlichen Mitteln erforscht werden. Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen hat dazu die Initiative ergriffen. Die Finanzierung ist gesichert, die Durchführung wird beschleunigt. Es ist nicht nur ein Thema der jagdbaren Arten. Der Zusammenhang reicht viel weiter. In der Landschaft sinkt die Zahl der Vögel dramatisch. Allein in Deutschland trifft es mehr als 40 Arten. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen bereits, dass die Bestandsentwicklung unserer Brutvögel dramatisch zu sinken scheint. Unser Anliegen für eine artenreiche Wald- und Feldflur teilen wir also mit allen Naturnutzern und Naturschützern.

 

Die Lage des Niederwilds und die Artenvielfalt in der Feldflur waren auch das zentrale Thema beim jüngsten Treffen der zehn Partnerverbände für den ländlichen Raum in Nordrhein-Westfalen. Die Verbände haben ein gemeinsames Vorgehen beim Thema Biodiversität und Artenvielfalt vereinbart. Sie wissen, was die Stunde geschlagen hat.

Dr. Michael Petrak (Telefon 0228/97755-0), Leiter der Forschungsstelle, nimmt Stellung im Dezember-RWJ zum bis 2016 datierten „Forschungsprojekt Fasan“ und dem aktuellen Aufgabenschwerpunkt:

 

Die Klärung der Rückgangsursachen für den Fasan zählt aktuell zu den vordringlichen Aufgaben. Im Rahmen des Gesamtprojektes haben die Partner verschiedene Aufgabenschwerpunkte übernommen. Zentral ist das vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung an der Stiftung Tierärztliche Hochschule in Hannover in Kooperation mit der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung durchgeführte Projekt zur Epidemiologie. Hier stehen die Infektionskrankheiten als mögliche Rückgangsursachen im Vordergrund. Die Untersuchung 2013 bietet eine erste Analyse zum Vorkommen wichtiger Krankheitserreger bei Fasan und Rebhuhn. Es sollen Aussagen zu dem Erreger- bzw. Antikörpervorkommen beim Fasan und eine Einschätzung der Infektionskrankheiten als primäre oder sekundäre Ursache der Besatzrückgänge gewonnen werden.

 

1.    Aktuell, d.h. in der laufenden Jagdzeit, steht die Beprobung der Jagdstrecken im Vordergrund. Herr Dr. Gehle ist Koordinator für die Probenentnahme in Nordrhein Westfalen. Er trägt dafür Sorge, dass 150 Fasanen nach Vorgaben des ITAW beprobt werden. Wer das Projekt unterstützen will, wendet sich telefonisch oder per Mail an Herrn Dr. Thomas Gehle ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel.: 0228/97755-14, Handy: 0160/ 98916008).

 

2.    Zur Materialsicherung und Diagnostik auf der Grundlage der Strecken kommt die Fallwilduntersuchung. Wer das Projekt unterstützen will, sendet sein Fallwild direkt an das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung in Hannover. Weitere Informationen unter:           
http://www.wildtiermanagement.com/wildtiere/federwild/fasan/

Im Download ist die Vorgehensweise zum Einsenden von Fallwild erläutert.

 

3.    Wer in Ausnahmefällen keine Möglichkeit sieht, Fallwild nach Hannover zu senden, unterstützt das Projekt auch dadurch, dass er die Proben an das Untersuchungsamt in Münster sendet. Im Rahmen der Kooperation bittet die FJW Proben zur weiteren Diagnostik dann entsprechend weiter zu geben.

 

4.    Langzeitstudien der Forschungsstelle zur Bedeutung von Stressoren zu Fasan und Feldhase, werden in der Verantwortung des Arbeitsgebietes Schutz des Wildes, Leiterin Frau Dr. Lutz, fortgeführt. In Ausnahmenfällen kann es zu einer „parallelen“ Probensicherung kommen.

 

5.    Die Streckenanalyse auf Landesebene erfolgt im Rahmen der Gesamtauswertung durch das Arbeitsgebiet Wildbiologische Landschaftsinformation (Dr. Eylert). Die gezielte Analyse zum Fasan erfolgt durch das Sachgebiet Niederwild (Dr. Gehle).

 

6.    Bei zusätzlichen Studien des Stifterverbandes für Jagdwissenschaft stehen ökologische und verhaltensbiologische Fragen unter den Aspekten von Jagd und Hege im Vordergrund.

 

7.    Über Ergebnisse und Einsicht aus dem Projekt wird fortlaufend Informiert wie im Rahmen des Bonner Jägertages, durch Veröffentlichungen im Rheinisch-Westfälischen Jäger und bei den Vorträgen in den Regionen. Im ersten Heft des nächsten Jahres werden die Projektpartner wieder in gewohnter Weise über den Sachstand berichten. Dies können naturgemäß nur erste Zwischenergebnisse sein. Eine Fortführung der Untersuchung ist in jedem Fall angezeigt. In jedem Fall ist es sinnvoll bewährte Hegemethoden fortzuführen.

 

Für die Unterstützung gilt der Dank allen Praktikern vor Ort, die die Untersuchungen unterstützen. Die Kooperation von Wissenschaft und Praxis ist Voraussetzung für die Klärung.

 

Für Rückfragen steht die Forschungsstelle gerne zur Verfügung.

 

 

 

 

Landesjagdverband NRW warnt vor falschen Leserbriefschreibern

 

Jagdgegner hetzen unter falschem Namen

 

18. November 2013, Dortmund (LJV-NRW). Aus gegebenem Anlass warnt der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen die Redaktionen von Tageszeitungen vor der ungeprüften oder leichtfertigen Veröffentlichung von diffamierenden und jagdfeindlichen Leserbriefen.

 

Im konkreten Fall war in einer südwestfälischen Zeitung ein solcher Leserbrief unter falschem Namen veröffentlicht worden. Dabei legte sich der oder die Täter sogar eine E-Mail-Adresse mit dem falschen Namen zu, um die Plausibilitätskontrolle der Redaktion zu überwinden.

 

Gleicher Name taucht auch auf einer Internetseite von Jagdgegnern auf. Offenbar versuchen diese, so den Eindruck einer breiteren Basis für ihr eigenes Gedankengut zu vermitteln.

 
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