Der Wald im Märkischen Kreis befindet sich aufgrund von Sturmschäden, Überflutungen und massivem Borkenkäferbefall in einer historischen Krise. Immense Freiflächen prägen die Landschaft, und die Wiederbewaldung stellt eine Aufgabe dar, die niemand alleine bewältigen kann.
Aus diesem Grund trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Jägerschaft (Frau Watermann, Vorsitzende der Märkischen Kreisjägerschaft), der Waldbesitzer (Frau Esser, Forstwirtschaftliche Vereinigung Mark-Ruhr; Herr Schulte Berge, Waldbauernverband Bezirksgruppe MK) unter der Moderation der Unteren Jagdbehörde (Herr Klein) und des Regionalforstamts Märkisches Sauerland (Herr Hevendehl, Forstamtsleiter) zu einer Krisensitzung.
Der Konsens: Ein gemeinsamer Appell an alle Jagenden und Waldbesitzenden im Märkischen Kreis, die Wiederbewaldung kooperativ anzugehen. Das Gebot des Örtlichen endet nicht bei der Pflanzung, sondern erfordert einen unumgänglichen Austausch aller Beteiligten.
„Am runden Tisch auf Augenhöhe mit allen Beteiligten reden und gemeinsam Kompromisse finden“ – so lautet das Credo dieser Initiative. Weiterführende Informationen und Handouts zu Forst-Jagd-Konflikt, Waldumbau und Wildbestand wurden von Referent Herr Klar bereitgestellt.