LJV NRW: Hinweis zur Fellwechsel Vertrieb GmbH Schleswig-Holstein

Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen e.V. informiert: Die Fellwechsel Vertrieb GmbH aus Schleswig-Holstein hat ihren Betrieb eingestellt. Sie hat nichts zu tun mit der Fellwechsel GmbH des LJV Baden-Württemberg e.V., welche ihre Arbeit unverändert fortsetzt.

Hintergrund der Betriebsaufgabe sind wirtschaftliche Schwierigkeiten: Der Fellhandel konzentriert sich zunehmend auf Fernost. Potenzielle Kunden aus diesen Regionen scheuen den weiten Reiseweg nach Deutschland, und kaufen lieber in Russland, Kasachstan oder anderen asiatischen Ländern. Die Kosten für Transport, Energieverbrauch (Gefriercontainer, Spezialmaschinen, Trocknungsanlagen) und Entsorgung konnten durch die Einnahmen nicht mehr gedeckt werden.

Der LJV NRW distanziert sich ausdrücklich von in der Nachricht enthaltenen Spekulationen über angeblich gesteuerte Medien oder Verschwörungstheorien. Diese geben keinesfalls die Meinung des Verbandes wieder. Quelle: LJV NRW – E-Mail-Rundbrief an die Hegeringe.

ASP-Monitoring: Teilnahmeaufruf der Veterinärmedizin

Im Rahmen der Früherkennung und Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ruft die Veterinärmedizin zur aktiven Teilnahme am ASP-Monitoring auf. Jägerinnen und Jäger spielen dabei eine zentrale Rolle: Proben von erlegten Wildschweinen und verendeten Stücken sind für das Überwachungsprogramm unverzichtbar.

Wir bitten alle Mitglieder des Hegerings, sich aktiv an der Probenentnahme zu beteiligen und die entsprechenden Abgabestellen zu nutzen. Detaillierte Informationen zu den Abgabemöglichkeiten sowie Merkblätter stehen zum Download bereit.

Wildunfälle: So verhalten Sie sich richtig

Wildunfälle kommen in Plettenberg und Umgebung nach wie vor häufig vor – trotz zahlreicher Warnschilder auf Wildwechsel. Leider werden diese von Verkehrsteilnehmern oft nicht ausreichend wahrgenommen.

Philip Plassmann, 1. Vorsitzender des Hegerings Plettenberg, appelliert: „Bitte fahren Sie den Sichtverhältnissen angepasst und geben Sie besonders acht auf Straßen nahe der Wälder und Felder. Eher etwas langsamer fahren und sicher nach Hause kommen, als einen Unfall mit einem Reh zu riskieren.“

Sollten Sie Wildtiere am Straßenrand ausmachen, bremsen Sie rechtzeitig ab und machen Sie sich mit Lichthupe und lautem Hupen bemerkbar. Warnen Sie gegebenenfalls andere Autofahrer durch Warnblinklicht oder Lichthupe.

Falls es doch zu einem Unfall kommt, muss unbedingt die Polizei verständigt werden. Die Beamten kontaktieren dann den zuständigen Jagdausübungsberechtigten. Auch wenn bei Ihrem Fahrzeug kein Schaden entstanden und das Tier weggelaufen ist, begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit, wenn Sie den Unfall nicht melden.

Damwildring bleibt weiter bestehen – neuer Vorstand gewählt

Herscheid/Lüdenscheid/Plettenberg – „Was lange währt, wird endlich gut“ – treffender könnte kein Sprichwort die bis zuletzt verzwickte Situation der hiesigen Damwildhegegemeinschaft beschreiben. Nach der außerplanmäßigen Hauptversammlung Anfang Dezember können die Mitglieder endlich einen neuen Vorstand vorweisen und den Fortbestand des Vereins feiern.

Lange sah es nicht gut aus: Nicht nur die Corona-Pandemie und der unerwartete Rücktritt des bisherigen Vorstandsvorsitzenden, sondern auch mangelnde Unterstützung durch die untere Jagdbehörde infolge personeller Wechsel führten zu Austritten zahlreicher Reviere.

Nun hat der Damwildring mit engagierten Jägern aus Plettenberg und Herscheid einen handlungsfähigen Vorstand gefunden. Das Ziel: den Verein wieder auf solide Beine zu stellen und die gemeinschaftliche Damwildhege in der Region fortzuführen.

Wald und Wild: Krisensitzung zur Wiederbewaldung im Märkischen Kreis

Der Wald im Märkischen Kreis befindet sich aufgrund von Sturmschäden, Überflutungen und massivem Borkenkäferbefall in einer historischen Krise. Immense Freiflächen prägen die Landschaft, und die Wiederbewaldung stellt eine Aufgabe dar, die niemand alleine bewältigen kann.

Aus diesem Grund trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Jägerschaft (Frau Watermann, Vorsitzende der Märkischen Kreisjägerschaft), der Waldbesitzer (Frau Esser, Forstwirtschaftliche Vereinigung Mark-Ruhr; Herr Schulte Berge, Waldbauernverband Bezirksgruppe MK) unter der Moderation der Unteren Jagdbehörde (Herr Klein) und des Regionalforstamts Märkisches Sauerland (Herr Hevendehl, Forstamtsleiter) zu einer Krisensitzung.

Der Konsens: Ein gemeinsamer Appell an alle Jagenden und Waldbesitzenden im Märkischen Kreis, die Wiederbewaldung kooperativ anzugehen. Das Gebot des Örtlichen endet nicht bei der Pflanzung, sondern erfordert einen unumgänglichen Austausch aller Beteiligten.

„Am runden Tisch auf Augenhöhe mit allen Beteiligten reden und gemeinsam Kompromisse finden“ – so lautet das Credo dieser Initiative. Weiterführende Informationen und Handouts zu Forst-Jagd-Konflikt, Waldumbau und Wildbestand wurden von Referent Herr Klar bereitgestellt.

Bundesregierung bestätigt Einzeljagd trotz Ausgangssperren

April 2021 – Der Deutsche Jagdverband (DJV) teilt aus Berlin mit: Die Bundesregierung hat bestätigt, dass die Einzeljagd trotz der geltenden Ausgangssperren und Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie weiterhin zulässig ist.

Hintergrund ist die Einordnung der Jagd als systemrelevante Tätigkeit zur Wildbestandsregulierung und zur Lebensmittelversorgung. Jägerinnen und Jäger dürfen daher ihre Reviere weiterhin aufsuchen – selbstverständlich unter Einhaltung aller geltenden Hygieneregeln und im Einzelfall, nicht als Gruppe.

Wir empfehlen unseren Mitgliedern, die aktuellen Informationen des LJV NRW und des DJV laufend zu verfolgen.

Fuchsansitz in der Pandemie

Der Mond war hell, die Füchse liefen, der Morgen bescherte Sonne – und die Jäger waren erfolgreich. Wir haben eine schöne Strecke erlegt; alle Fotos stammen von Hegeringmitgliedern.

Leider musste auf das gemeinsame Streckelegen und das illustre Hegeringfrühstück am Sonntagmorgen aufgrund der damals geltenden Pandemiebestimmungen verzichtet werden. Wir hoffen, dies baldigst nachholen zu können, und wünschen bis dahin allen Jägerinnen und Jägern allzeit guten Anblick, viel Waidmannsheil – und bleibt alle gesund und munter!

Revierübergreifende Ansitzjagd auf Schwarzwild und Fuchs

Tradition muss Tradition bleiben: Wie in den Vorjahren lädt der Hegering Plettenberg zur revierübergreifenden Ansitzjagd auf Schwarzwild und Fuchs ein. Diese gemeinschaftliche Jagdveranstaltung ist fest im Kalender unserer Mitglieder verankert.

Wildschweine und Füchse müssen heutzutage intensiv bejagt werden, da sich bei diesen Wildarten gefährliche Krankheiten wie die Afrikanische Schweinepest oder die Fuchsräude schnell ausbreiten können. Wir gratulieren dem neuen Jagdkönig und allen Erlegern mit einem kräftigen Waidmannsheil!

Komplett Magazin 2020: Bläsercorps und Jungjäger im Portrait

Der Hegering Plettenberg hat in Zusammenarbeit mit dem heimischen Komplett Magazin eine exklusive Berichterstattung für alle Ausgaben des Jahres 2020 ausgearbeitet. Ziel ist es, im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit allen Naturbegeisterten und nicht jagenden Mitbürgerinnen und Mitbürgern die Jagdleidenschaft in Wort und Bild näherzubringen.

In der Ausgabe vom 1. Juli 2020 wurden Jenny und Gundel interviewt. Sie stellen aus ihrer Sicht das jagdliche Brauchtum vor – insbesondere das Jagdhornblasen – sowie die Jungjägerausbildung. Warum begeistert sie das Instrument Jagdhorn? Was macht das Jagdhornblasen aus und welche traditionellen Signale gibt es zu welchem Anlass? Was sind die jagdlichen Themen in der Jägerausbildung und wo kann man sich anmelden?

Den ausführlichen Bericht finden Sie im kostenlosen Komplett Magazin sowie auf unserer Homepage im Bereich Bläsercorps/Jungjägerkurs.

Frühjahrsmarkt Plettenberg 2019 – Hegering informiert

Beim Frühjahrsmarkt in Plettenberg war der Hegering Plettenberg wieder mit einem Informationsstand vertreten. Am Sonntag trotzten die Mitglieder tapfer dem Regen und boten Besuchern aller Altersgruppen spannende Einblicke in die Welt der Jagd und Wildbiologie.

Vor allem für die Kinder waren die zahlreichen ausgestopften Präparate von großem Interesse – besonders das neu angeschaffte Kitz und der Igel. Die anfängliche Scheu wich schnell der übersprudelnden Wissbegierde, sobald die Kinder den ersten Fuchsbalg anfassen durften.

Auch die Erwachsenen waren neugierig: Themen wie der „Automarder“, der auf dem Dachboden aktive Siebenschläfer oder Neozonen wie der Waschbär stießen auf Interesse. In diesem Jahr beschäftigten vor allem die aktuellen Themen aus Natur und Wildbiologie: die Afrikanische Schweinepest, die Rückkehr des Wolfes und der schwere Borkenkäferbefall.