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Die Rollende Waldschule auf der Plewo

Großer Andrang beim traditionellen Hegeringsstand am Plettenberger Stadtfest

Auch in diesem Jahr beteiligte sich unser Hegering wieder mit der Rollenden Waldschule am Plettenberger Stadtfest. Die gesamte Aktion war für uns Jäger wieder ein enormer Erfolg und hat nicht zu letzt deshalb für alle Beteiligten viel Spaß mit sich gebracht. Trotz des teils schlechten Wetters, war grade die Waldschule durchweg stark frequentiert und Jung bis Alt konnte begrüßt werden. Dieser öffentlichkeitswirksame Stand ist für uns bereits zur langjährigen Tradition geworden. Bei unseren engagierten und fachkundigen Jägerinnen und Jägern, konnten sich die Plettenberger Bürger, von Freitag bis Sonntag, genauer über die heimischen Wildarten informieren, auf ,,Streichelexkursion„ gehen oder aber erfahren, was der Waidmann im Revier alles für ehrenamtliche und nachhaltige Aufgaben tagtäglich erledigt.

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Am Sonntag tapfer dem Regen getrotzt …

Vor allem für die Kinder waren die zahlreichen, ausgestopften Präperate, hier vorallem das neu angschaffte Kitz oder aber den Igel zu nennen, von großem Interesse. Die anfängliche Scheu so manchen Kindes, wich schnell der übersprudelnden Wissbegierde, sobald sie das erste Mal den Fuchsbalg anfassen durften. Doch auch die Erwachsenen waren stetig neugierig. Von Bedeutung für sie, waren der ,, Automarder„, der auf dem Dachboden aktive Siebenschläfer, oder aber die Neozonen, wie bspw. der Waschbär. In diesem Jahr interessierten jedoch besonders die aktuellen Themen aus Natur und Wildbiologie: Die Afrikanische Schweinepest, die Rückkehr des Wolfes und der schwere Borkenkäferbefall. Hier konnten wir in vertieften Gesprächen genauer informieren und Auklärungsarbeit leisten, was für die Bürger einen besonderen Stellenwert hatte. Somit fielen die Rückmeldungen auf unseren Stand durchweg positiv aus, grade auch weil die Kinder vor Begeisterung gar nicht mehr von ihren Eltern vom Stand los zu reißen waren.

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… oder doch das heitere Wetter am Freitag und Samstag genossen.

Ein besonderes Schmankerl konnte zudem unser Bläsercorps zum Besten geben. Am Sonntag Nachmittag bereicherten sie unseren Stand und gaben ein längeres Ständchen mit diversen Jagdsignalen. Sauber vorgetragen, war es ein musikalisches Highlight, welches viele Mitbürger anlockte und lange applaudieren ließen.

Eine tolle Aktion mit großem Wert für die Jägerschaft, die nicht nur zur Information über die heimische Flora und Fauna dient, sondern auch einen Bürgernahen Wert besitzt. Wir Jäger konnten über unsere Naturverbundenheit, den aktiven Naturschutz und über weitere wichtige Aufgaben zum Wohle der Wildtiere, Rede und Antwort stehen. Das dies Ziel führend ist, zeigten uns die durchweg verständnissvollen Bürgerinnen und Bürger, die die Jagd nun mit teils anderen Augen betrachten und auch für sinnvoll erachten. Ein Erfolg für uns! Wir danken allen fleißigen Helferinnen und Helfern, danken den interessierten Kindern und Erwachsenen und kommen im nächsten Jahr gerne wieder.

Eine starke Truppe: unser Bläsercorps.

Sommer, Sonne, Hegeringsfest

Ein fröhliches Fest für uns alle

Das Bläsercorps eröffnete den Frühshoppen stilvoll mit jagdlichen Signalen

Auch in diesem Jahr konnten sich die heimischen Jägerinnen und Jäger über ein gelungenes Sommerfest unseres Hegerings freuen. Zahlreiche Mitglieder, aber auch Jagdgäste, sowie zum ersten Mal auch interessierte Nichtjäger, konnten vom Hegeringsleiter Hartmut Tengler begrüßt werden. Musikalisch wurde das Fest von unserem mitgliederstarken Bläsercorps begleitet. Neben den bekannten jagdlichen Signalen, hatten die Bläser auch einige neue Stücke vorbereitet.

Die hervorragende Bewirtung im stark frequentierten Bierwagen wurde von den neuen Pächtern des Bremcker Bürgerhauses, zusammen mit ihrem engagierten Team, übernommen. Sie sorgten bei den heißen Temperaturen für kühle Getränke und süße Speisen. Axel Böhner kochte, mit tatkräftiger Unterstützung in seinem Food Truck (Axel`s Wild Grill) kulinarische Highlights. Über Wildschweinwürstchen bis hin zu Pulled Pork Fries, zeigte er nicht nur sein gastronomisches Können, sondern machte auch deutlich, wie vielfältig gesundes Wildfleisch zubereitet werden kann. Wir danken euch allen für eure perfekte Bewirtung.

Gut gelaunt und viel zu tun hatten die beiden am Hegeringsfest

Rundum glücklich und bei ausgelassener Stimmung, feierte die Jägerschaar bis in den Abend hinein. Allerhand jagdliche Gespräche wurden geführt- von den neusten Erlegungen, spannenden Ansitzen und dem ein oder anderem Dönekes, war alles dabei. Dieses Fest zeigte einmal mehr, wie wichtig den Mitglieder die jagdliche Geselligkeit ist. Wir hoffen in Zukunft auch weiterhin diese Traditionsveranstaltung fortführen zu können, mit noch mehr Mitgliedern, Gästen und Highlights. Einen besonderer Augenblick erfuhr zudem noch eine frischgebackene Jungjägerin, denn sie wurde vom Hegeringsleiter offiziell mit dem traditionellen Jägerschlag als Neumitglied aufgenommen. Wir wünsche ihr viel Waidmannsheil.

Tierische Enttäuschung auf der UrlaubsfahrtDie Schattenseite des Sommers

Jahr für Jahr werden Tausende von Haustieren zur Urlaubszeit ausgesetzt – ein grober Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, der größte Vertrauensbruch gegenüber einem Tier und zugleich eine Belastung für unsere Natur.

Hartmut Tengler, Vorsitzender des Hegering Plettenberg, erklärt: „Leidtragende sind nicht nur vor allem die ausgesetzten Hunde, Katzen und Co., sondern sekundär auch unsere heimischen Wildtiere.“ Er fordert zu verantwortungsbewusstem Handeln auf. Den ausgesetzten Hunden und Katzen bleibe ja gar nichts anderes übrig, als sich aus der Natur zu ernähren, indem sie wildern.

Mit dem Plakat für den Monat August weisen der Landesjagdverband NRW und die Kreisjägerschaft  auf Alternativen hin. Nachbarn, Freunde und Tierpensionen nehmen oft gerne Minka oder Rex für die Urlaubswochen auf.

„Oder wie wäre es, das Haustier einfach mit in den Urlaub zu nehmen?“ schlägt Oliver Thole vor, Obmann für Hundewesen und selbst Besitzer eines Hundes. “Viele Hotels und Pensionen sind dazu gegen Zahlung einer geringen Pfotengebühr gerne bereit.  Das ist ein tolles Erlebnis für die ganze Familie und für den Vierbeiner ohnehin das Größte.“

Trotzdem werden alljährlich zur Urlaubszeit Haustiere ausgesetzt. Tierleid gibt es also bei uns genug. Man muss nicht noch zusätzlich aus dem Urlaubsland einen echten oder vermeintlichen Straßenhund mitbringen!Unsere Tierheime sind voll. Zunehmend erlassen Kommunen daher Hundehaltern für mehrere Jahre die Hundesteuer, wenn sie ein Tier aus dem Tierheim aufnehmen. Ein Beispiel, was Schule machen sollte. „Noch besser wäre es, wenn die Kommunen in diesem Zuge auch gleich die Hundesteuer für Jagdgebrauchshunde abschaffen würden. Schließlich leisten wir Jäger mit unseren Hunden einen wichtigen Beitrag für Gesellschaft und Tierschutz, beispielsweise nach Wildunfällen,“ so Thole.

Zudem sollte man bei den heißen Temperaturen zurzeit seinen Vierläufern besondere Aufmerksamkeit schenken und sie vor Überhitzung und Dehydrierung schützen. Das Tier auf der Fahrt in den Urlaub niemals für längere Zeit im geschlossenen Auto lassen und immer genügend Wasser dabeihaben. Leider liest man immer wieder von Tragödien- das muss nicht sein!

Info und Service

Wer Haustiere aussetzt, muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Nach §3 des Tierschutzgesetzes ist es verboten, Tiere auszusetzen. Die Ordnungswidrigkeit wird zu Recht mit einer Hohen Geldbuße bestraft. Wer sein Haustier in die Obhut Dritter gibt, muss ein paar Dinge beachten: Machen Sie Ihr Haustier im Vorfeld mit dem Betreuer vertraut. Wichtig sind dabei Informationen zum Fütterungsverhalten, Auslauf, Krankheiten und die Adresse des Tierarztes für den Notfall. Sollte sich kein Bekannter finden, gibt es Tierpensionen und spezialisierte Hotels für Vierbeiner. Ebenfalls bieten viele Züchter an, die Urlaubsbetreuung ihres Zöglings zu übernehmen. Wie reagieren, wenn Sie ein ausgesetztes Tier finden? Schnelles Handeln ist erforderlich. Gerade im Sommer ist die Hitze eine schlimme Gefahr. Ob Hitzschlag oder sogar Hitzetod – benachrichtigen Sie schnellstmöglich die Polizei, Feuerwehr oder das örtliche Ordnungsamt. Seien Sie vorsichtig, wenn das Tier scheu oder verängstigt ist und bieten dem vernachlässigten Tier vor allem an heißen Tagen etwas Wasser an.

Unser Hegeringfest naht

Damals noch auf dem Grävinglöh, dieses Jahr wieder in der Bremcke. Unser Hegeringsfest bleibt das Sommerhighlight für die ganze Jägersfamilie.

Am Samstag, 24. August 2019 im Bürgerhaus Bremcke (Grundgasse 9, Plbg.) Fassanstich ist um 11 Uhr.

In diesem Jahr findet unser Hegeringfest erneut im Bürgerhaus Bremcke statt. Die Mitglieder des Hegerings Plettenbergs und interessierte Gäste sind herzlich willkommen. Wir würden uns freuen auch andere Jäger aus dem Märkischen Kreis begrüßen zu dürfen.

Für das leibliche Wohl wird wie in den Vorjahren bestens gesorgt. Bei kalten Getränken und leckeren Spezialitäten vom Grill, freuen wir uns auf heitere Gespräche und einen schönen Nachmittag in geselliger Runde. Auch für die Kinder wird, dank einer Vielzahl an Spielgeräten, einiges geboten. Das Bläsercorps sorgt für ein stilvolles und musikalisches Rahmenprogramm.

Zusagen bitte bis zum 12.08.19 per Mail beim Hegeringleiter: h.tengler@schulte-tengler.de Der Vorstand freut sich über eine große Teilnahme.

Achtung!- Es wird wild auf den Straßen

Landesweite Kampagne der Jägerschaft für besondere Vorsicht im Straßenverkehr in der Blattjagdzeit startet. ,, Wir erhoffen uns mehr Aufmerksamkeit der Autofahrer und dadurch die Vermeidung/Reduzierung von Wildunfällen und Fallwild„

Aktuell bittet die Kreisjägerschaft alle Verkehrsteilnehmer um besondere Aufmerksamkeit im Bereich der Landstraßen und den zahlreichen Schleichwegen. Die eigentlich dämmerungsaktiven Rehe sind jetzt, trotz der stellenweise großen Hitze, besonders aktiv. Sie haben im Juli und August Paarungszeit. Nicht nur wie sonst in der Dämmerung, sondern nun auch tagsüber folgt der Rehbock der Ricke viele Kilometer und gönnt sich kaum eine Pause. Dabei queren sie häufiger als sonst unsere zahlreichen Landstraßen. Dies geschieht leider völlig unvermittelt. Es kann zu brenzligen Situationen kommen. ,, Man muss nun zu jeder Stunde mit Rehen rechnen, die teils sehr schnell die Straßen überqueren„, so Philip Plassmann, Obmann für Öffentlichkeitsarbeit des Hegerings Plettenbergs.

„Voller Gedanken an seine Herzdame vergisst der Bock schnell die Gefahr, die von einer viel befahrenen Straße ausgeht. Um unnötiges Tierleid zu vermeiden, bitten wir gerade in dieser Zeit um erhöhte Aufmerksamkeit im Straßenverkehr!“, warnt eindringlich Hartmut Tengler, Vorsitzender des Hegerings Plettenberg. Die Häufigkeit an Wildunfällen ist in Plettenberg nach wie vor hoch und das obwohl zahlreiche Warnschilder auf Wildwechsel aufmerksam machen sollen. Leider werden diese aber oft genug von den Verkehrsteilnehmern nicht richtig wahrgenommen.

Fahren Sie also bitte den Sichtverhältnissen angepasst und geben besonders acht auf Straßen nahe der Wälder und Felder. ,, Eher etwas langsamer fahren und sicher nach Hause kommen, als einen Unfall mit einem Reh zu riskieren„. Sollten sie Wildtiere am Straßenrand ausmachen, bremsen Sie rechtzeitig ab und machen Sie sich mit Lichthupe und lautem Hupen bemerkbar. Warnen sie gegebenenfalls andere Autofahrer durch Warnblinklicht oder Lichthupe.

Falls es doch zu einem Unfall kommt, muss unbedingt die Polizei verständigt werden. Die Beamten kontaktieren dann den zuständigen Jagdausübungsberechtigen: „Auch wenn bei Ihrem Fahrzeug kein Schaden entstanden und das Tier weggelaufen ist, begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit, wenn Sie den Unfall nicht melden.“ Bei allen Paarhufern, dazu zählen Rehwild, Damwild und Wildschwein muss nach dem Landesjagdgesetz die Polizei gemeldet werden. ,, Melden Sie also bitte den Unfall aus Respekt vor dem Tierwohl„

Die zeitnahen Nachsuchen angefahrener Tiere liegen den Jägern sehr am Herzen, da die Tiere durch innere Verletzungen sonst oft qualvoll verenden. Zu diesem Zweck stehen in allen Jagdrevieren im Märkischen Kries Hundegespanne zur Verfügung, die zeitnah helfen können.

Hoher Besuch zur Jahreshauptversammlung

Bundestagsabgeordneter Thies: ,, Jägergeld bleibt in Jägerhand„

Plettenberg: Zur diesjährigen JHV unseres Hegerings, durfte der Vorstand gleich zwei prominente Politiker begrüßen, die vielen Jägerinnen und Jägern in NRW bekannt sein sollten: Hans Jürgen Thies, Mitglied des Bundestags (CDU) und Vizepräsident des Landesjagdverbandes, sowie Marco Voge, Mitglied des Landtags (CDU). Folglich waren die Vorträge der beiden Südwestfalener der Höhepunkt dieser Veranstaltung. Herr Thies referierte ausführlich zu den Änderungen des Landesjagdgesetzes NRW und konnte bei der Vielzahl an Neuerungen mit Fachwissen und allerhand Anekdoten mehr Klarheit bei den Mitgliedern hervorrufen. Themenpunkte waren hier unter anderen: Erweiterung des Katalogs der jagdbaren Arten, Jagd- und Schonzeiten und Baujagd. Der äußerst symphatische und rhetorisch einwandfreie Redner, schaffte es, den positiven Schwung, der von uns Waidmännern so sehr gewünschten Veränderung, weg vom ideologisch geprägten ,, Schrott„ der Vorgängerregierung, zum weitestgehend, alten Landesjagdgesetz, aufzugreifen und ein Gefühl des widererstarkten Selbstbewusstseins der nordrheinwestfälischen Jäger zu schaffen. Doch er sah sich auch kritischen Stimmen konfrontiert, bspw. zur Jagdabgabe, dem Übungsnachweiß oder auch zur bleifreien Munition. Eine rege Diskussionsrunde entstand.

Im Anschluss folgte die Ansprache von Herrn Voge. Er schloss sich weitestgehend seinem Vorredner an, beteuerte das ca. 85% unserer Vorderungen durchgekommen sind, was ein großer Sieg für die Jäger und den Artenschutz bedeutet. Im Hinblick auf die lautgewordene Kritik in den oben genannten Punkten, verwies Voge auf die Tatsache, dass Gesetze nicht feststehend, sondern dynamisch sind, und somit Änderungen und Verbesserungen jederzeit möglich seien. Beeindruckt waren dann viele, als er einen Notizzettel hoch hielt und sämtliche Kritiken der Plettenberger Jägerinnen und Jäger, die während der Diskussionsrunde aufkamen, akribisch aufgeschrieben hatte, mit dem Zweck, sie schnellstmöglich an die politischen Kollegen weiterzuleiten, damit die Stimmen zum neuen Landesjagdgesetz und die damit verbundenen Änderungswünsche angehört werden, ernst zu nehmen und zu überdenken sind. Auch appelierte er weiter, er sei ein Politiker für die Jäger im Sauerland und steht bei Rückfragen oder Vorschlägen gerne zur Verfügung.

Symphatisch traten die beiden Politiker auch weiterhin auf, denn Sie hatten sichtlich Freude daran, der Versammlung bis zum Schluss beizuwohnen und standen im Anschluss noch lange für Gespräche zur Verfügung. Der gesamte Hegering möchte sich deshalb bei Herrn Thies und Herrn Voge recht herzlich bedanken.

Die folgenden Berichte des Vorsitzenden Hartmut Tengler und der Obleute waren durchweg mit positiven Themen gespickt. So konnten im letzten Jahr bspw. 9 neue Jäger in unseren Hegering aufgenommen werden. Das Bläsercorps war und ist äußerst aktiv, genau wie die Mitglieder, welche die Öffentlichkeitsarbeit vorran treiben. Kritik musste Tengler allerdings an 12 Reviere austeilen, die teils seit Jahren keine Streckenmeldung einreichen, und/oder ihre Trophäen nicht vorzeigen.

Ein großer Dank galt auch zwei weiteren Gästen. Kai Hagen von der Sparkasse Plettenberg und Michael Schröder vom P-Weg Team. Beide überreichten den Plettenberger Jägerinnen und Jägern im Vorfeld der JHV eine großzüge Spende.

Geehrt wurden in diesem Jahr für langjährige Mitgliedschaft: Matthias Helmstetter (40 Jahre) und Heribert Lill (60 Jahre). Kay Hömberg wurde für seine Verdienste im Vorstand mit der Verdienstnadel LJV Bronze geehrt. Wir gratulieren den dreien herzlich. Die Trophäenschau wurde dieses Jahr zum ersten Mal durch zwei weitere Prämierungen noch interessanter. Es wurden der beste Hegeschuss, ein Knopfbock, sowie der abnormste Bock mit einem Preis belegt. Im Hinblick auf die stärksten Böcke, sicherten sich A. Führt die Bronze-, R. Kruck die Silber-, und Dr. D Plassmann die Goldmedaille mit 108,6 CIC Punkten. Dieser Rehbock, ein absoluter Außnahmebock, erringt somit International die Bronzemedallie, was im Hegering Plettenberg lange nicht vorgekommen ist. Auch hier wünschen wir den drei Prämierten ein kräftiges Waidmannsheil.

Autoreifen, Schlauchboot und Co.

Was man nicht alles in seinem Revier findet? Trotzdem wir leider von den Plettenberger Jägerinnen und Jäger weniger als gedacht waren, hat sich der Aufwand aber mehr als gelohnt.

Die Jägerinnen und Jäger des Reviers GJB6 sammelten zusammen mit Familien und Freunden am Samstag im Bereich der Felder und Wälder in Holthausen und der Hechmecke. ,, Wir waren teils erschrocken, wie viel Unrat, also nicht einfach nur mal eine Verpackung oder eine Flasche, im Wald lagen.„ Neben 4 vollen Säcken mit Müll, fanden wir ein mutwillig entsorgtes Badezimmer (Badewanne, Toilette und Fliesen), zudem 6 Reifen, ein Fahrrad, ein Pavillon und sogar ein Schlauchboot und dies alles in zwei Arealen, welche eigentlich Wasserschutzgebiet sein sollten.

Uns allen hat die Aktion sehr viel Spaß bereitet und wir ließen den Tag im heimischen Garten, bei einem gemeinsamen Mittagessen ausklingen. Wir sind im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei und hoffen, dass dann auch mehr Jägerinnen und Jäger des Hegerings teilnehmen, denn wie man sieht, lohnt es sich. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Stadt Plettenberg und dem Bauhof für die Fortführung dieser tollen Aktion.

Damwildzählung

Sehr geehrte Waidgenossin, sehr geehrte Waidgenossen, bezugnehmend auf die Verpflichtung eine Wildzählung zur Bestandsermittlung und Abschussplanung des Damwild in unserer Hegegemeinschaft durchzuführen, dürfen wir an den gemeinsam festgelegten Termin zur Bestandsermittlung erinnern.

Dazu erging anlässlich der letzten Jahreshauptversammlung die Vereinbarung, diese am Samstag 06.04.2019 in der Zeit von ab Beginn der Dämmerung – ca. 09:30 Uhr durch zu führen. Die Zählung der einzelnen Kreaturen soll in folgenden Gruppen erfolgen:

Kahlwild 1) Kälber aus dem letzten Jahr : – getrennt männliche/weibliche (!) 2) Schmaltiere aus dem letzten Jahr 3) Alttiere Hirsche in folgenden Gruppen 1) Spießer aus dem letzten Jahr 2) Junge Hirsche 2. – 3. Kopf 3) Mittelalte Hirsche 4. – 7. Kopf 4) Alte Hirsche ab 8. Kopf

Die Ergebnis-Meldungen bitten wir bis zum 08.04.2019 per Mail oder telefonisch an Ihren Blockbeauftragten weiterzuleiten. Schon jetzt verweisen wir auf den Termin unserer Jahreshauptversammlung am 16.04.2019 um 19.00 Uhr im Forsthaus Habbel.

Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen. Mit freundlichem Gruß, guten Anblick und Waidmannsheil Ulf Schneider (Damwildhegering)

Plettenberg Putzmunter

An die Müllsäcke, fertig, los geht´s !

Wie in den letzten Jahren auch findet 2019, am Fr. 05./ Sa. 06. April, die Plettenberger Müllsammelaktion unter dem Motto „PlettenBerg putzmunter“ wie geplant statt. Die Aktion ist dank der vielen fleißigen Helfer zu einer Tradition in Plettenberg geworden. ,, Alle, die mitmachen, setzen sich für eine gesündere Umwelt und mehr Wohlgefühl in unserer Stadt ein. Ein großes DANKESCHÖN dafür„ , schildert Frau Wystrach, Koordinatorin dieser Aktion im Plettenberger Rathaus.

Daher würde sich der Hegering Plettenberg freuen, wenn sich auch aus unseren Reihen der Jägerinnen und Jäger, einige aktive Helfer finden würden, die gemeinsam mit anderen Vereinen zu den Müllsäcken greifen. Wenn Sie sich also auch durch diese Aktion angesprochen fühlen und Ihnen die Sauberkeit unserer Reviere genauso wichtig ist, wie uns, dann melden Sie sich gerne per Mail bis zum 27.03.19 bei mir:

Kontakt: p.plassmann@hegering-plettenberg.de Weitere Informationen und Absprachen erfolgen bei Anmeldung. Wir freuen uns auf Ihre Mithilfe.

3 März- Tag des Artenschutzes

Jäger schützen unsere heimischen Wildtiere und deren Lebensraum.

In Deutschland wird der Artenschutz großgeschrieben, so auch bei uns in Plettenberg. Die heimischen Jägerinnen und Jäger hegen und pflegen selbstständig und aus eigenen Mitteln die Kulturlandschaft. Warum? ,, Weil uns die gesamte Natur am Herzen liegt!„

„Die intensive Pflege und mühevoller Erhalt unserer Landschaft ist uns äußerst wichtig“, berichtet Hartmut Tengler, Hegeringsleiter in Plettenberg. Wir fördern ebenfalls, zusammen mit vielen ehrenamtlichen Helfern anderer Vereine eine artgerechte Biotopgestaltung.„, so Tengler weiter.

Was viele Mitbürger gar nicht mit der Jagd in Verbindung bringen, ist der umfangreiche Arten- und Biotopschutz, den die Jäger tagtäglich und selbstverständlich gerne leisten. ,, Für uns ist die Jagd gelebter Naturschutz.„, ergänzt Thomas Kroll-Bothe, Obmann für Naturschutz. Biotopverbessernde Maßnahmen, wie beispielsweise das Anlegen von Blühstreifen und Feldholzinseln, sind genauso wichtig, wie die intensive Bejagung des Raubwildes, die Eindämmung von Wildkrankheiten oder die Hasenzählung im Frühjahr und Herbst für einen gesunden Besatz.

Wildtierfreundlich und nachhaltig sind beispielsweise das Anlegen und die Pflege von artgerechten Lebensräumen an Waldrändern und Hecken, grade auch in Zeiten des Klimawandels. Die Jägerinnen und Jäger wissen, wie wichtig dort beerentragende Sträucher, Wildobstbäume und Kräuter sind. Denn sie sorgen für Nahrungsvielfalt für unser Niederwild, geben den Singvögeln eine schützende Nistplatzgelegenheit und liefern gleichzeitig in der Frühjahrsblüte Nektar für Insekten. Dies kommt auch den Honigbienen zu Gute. Feldhase, Fasan, Rebhuhn und Co. werden zusätzlich durch die Bejagung ihrer Fressfeinde , wie dem Fuchs, von Jägern geschützt. So werden rückläufige Arten vor dem örtlichen Aussterben bewahrt. „Viele Faktoren müssen für den Artenschutz beachtet werden. Deswegen sind unsere Maßnahmen so vielseitig. Wir schaffen und erhalten Ruhezonen genauso wie Äsungs- und Deckungsflächen, denn auch das ist Jagd„, berichtet Philip Plassmann, Obmann für Öffentlichkeitsarbeit.

Der Tag des Artenschutzes verdeutlicht, wie wichtig ein generell funktionierendes Ökosystem für uns alle ist, egal ob Sportler, Reiter, Wanderer oder Jäger. Leider wird dies viel zu oft als Selbstverständlichkeit hingenommen. Doch es gibt grade auch in Plettenberg viele aktive Helfer in Sachen Natur, wie beispielsweise die ,, Nistkästenaktion„ des SGV Holthausen in Zusammenarbeit mit der Jugendfeuerwehr Plettenberg. Auch die jährliche Müllsammelaktion unter dem Slogan Plettenberg putzmunter ist lobend zu erwähnen. ,, Wir freuen uns über jeden Naturliebhaber der unsere Heimat in dieser Sache tatkräftig unterstützt, um unsere vielseitige und schöne Natur zu erhalten.

Fuchsansitz 2019 –                                                 Frühlingshafter Ansitz statt winterliche Kälte

Auch in diesem Jahr fand zum Februarvollmond der traditionelle Fuchsansitz des Hegerings Plettenbergs statt. Trotz der zahlreichen und revierübergreifenden Ansitze, machte uns das warme Frühlingswetter jedoch leider einen Strich durch die Rechnung. Es konnten lediglich eine Sau, zwei Füchse und zwei Marder gestreckt werden. Allen Erlegern und dem Jagdkönig Waidmannsheil.

Beim brauchtumsgerechten Streckelegen vorm Bremcker Bürgerhaus, verbließ das Bläsercorps die Jagdsignale vor rund 70 Jägerinnen und Jägern. Im Anschluss folgte das ersehnte Fuchsfrühstücksbuffet und selbstverständlich auch das ein oder andere Frühshoppenbier bei höchst ausgelassener Stimmung.

Leider wurde die Veranstaltung nach vierzehn Jahren zum letzten Mal von Bernd und Sabine Schrader, den bisherigen Pächtern des Bürgerhauses, mit übernommen. Wir bedanken uns im Namen aller Jäger recht herzlich für ihre hervorragende Bedienung und Mitorganisation in all den Jahren und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute.